"Gemeinsam gehen wir es an" - Seminararbeit an der BOKU:
Studierende der Universität für Bodenkultur (BOKU) aus dem Bereich der Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur haben sich mittels Literaturrecherchen und Referaten auf den Ort vorbereitet und sich im Rahmen einer Exkursionswoche im März 2025 mit Aufnahmen und Expert*innengesprächen vor Ort in Deutschfeistritz sehr rasch in die jeweiligen Themenschwerpunkte eingearbeitet.
Mit dem Thema Landwirtschaft haben sich zwei Gruppen beschäftigt. Einmal geht es um Hitzeanpassung und einmal um Hochwasser Resilienz. Klar empfohlene Maßnahmen aus diesem Bereich sind: Anlage von Retentionsbecken und Gräben, Renaturierung, Agroforst und Humusaufbau.
Die Gruppe Raumplanung empfliehlt Nachverdichtung, Retentionsmulden im Siedlungsbereich (siehe Kinderkrippe), Siedlungsentwicklung in Richtung 15-Minuten-Ort. Die Gruppe Verkehr präsentiert "mutige" Maßnahmen entlang der A9: Schaffung von (Wasser)Stauraum unter der A9, Baumreihen und PV Überdachung entlang der A9.
Die Gewässer-Gruppe beschäftigt sich mit dem Übelbach und dessen Renaturierung. Empfehlungen aus diesem Bereich sind: Ingenieurbiologische Uferbesfestigungen (mit Weidenspreitanlagen), Gewässeraufweitung, Schaffung der Durchgängigkeit (Fischaufstieghilfen adaptieren).
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sehr spannende und umsetzungstaugliche Ergebnisse erzielt wurden, mit deren Implementierung man aus Vorsorgegesichtspunkten nicht allzu lange warten
sollte. Denn der Klimawandel und alle Maßnahmen, die in Richtung weiterer Grünflächeninanspruchnahme und Versiegelung gehen, verstärken die Gefährdungen, die bereits jetzt teilweise
existenzbedrohend sind.
Das Fazit: "Mehr mit der Natur wirtschaften!" Technischer Hochwasserschutz und natürliche Maßnahmen in der Fläche müssen sich ergänzen.











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